Geschrieben von: Jörn Wallenwein Sonntag, den 20. Juni 2010 um 20:46 Uhr
Binsenjungfern gehören zu den Teichjungfern (Lestidae)
Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
Vorkommen: Mitte Juni bis September stehenden Gewässern mit Binsen-bewuchs. Keine Gefährdung. Ausgewachsene Männchen haben einen metallisch glänzenden Grünton, Weibchen sind eher kupferfarben (junge Tiere können in anderen Farben vorkommen). Die Flügelmale sind eher grau bzw. dunkel. Hier unterscheidet sich die Gemeine Binsenjungfer u.a. von der Weidenjungfer, welche hellbraune- bzw. ockerfarbene Flügelmale besitzt.
Südliche Binsenjungfer (Lestes barbarus)
Vorkommen: Mitte Juni bis September stehenden und stark bewachsenen Gewässern mit Binsen-Vegetation. Gefährdung: Stark gefährdet. Ausgewachsene Tiere sind dunkel, metallisch-braun, jüngere Libellen eher metallisch-grün. Verwechselbar mit den anderen Arten der Binsenjungfer. Eindeutiges Erkennungszeichen sind die zweifarbigen Flügelmale (Pterostigma), welche weiß und braun gefärbt sind.
Kleine Binsenjungfer (Lestes virens)
Vorkommen: Mitte Juli bis Oktober stehenden Gewässern mit Binsen-Vegetation. Gefährdung: Stark gefährdet. Die Kleine Binsenjungfer ist die kleinste deutsche Binsenjungfer. Verwechselbar mit den anderen Arten der Binsenjungfer. Erkennungszeichen sind die Flügelmale (Pterostigma) mit weißem Aderrand und die oft ganz fehlende Wachsbereifung. Die unteren Hinterleibsanhänge sind kürzer als bei den anderen Binsenjungfern-Arten, der Kopfhinterrand ist gelblich.
Aufnahmeort der Fotos: Rhein-Main-Gebiet / Flörsheim - Weilbach
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. Mai 2011 um 23:09 UhrWebdesign und SEO von wallenwein.biz